Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institut of Health (BIH)
Im Berlin Institute of Health (BIH) bündeln die Charité - Universitätsmedizin Berlin und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ihre Stärken. Das BIH ist eine neue medizinische Forschungseinrichtung mit dem Schwerpunkt der Translation. Das wissenschaftliche Leitmotiv ist die Systemmedizin. Kennzeichnend ist dabei die interdisziplinäre Herangehensweise. Hier werden molekulare Mechanismen von Gesundheit und Krankheit im Menschen auf integrative Weise erforscht. Das BIH hat das Ziel, Wissen über Gesundheit und Krankheit in medizinischen Nutzen sowie klinische Beobachtungen in die Forschung zu übersetzen, um neue diagnostische, therapeutische und präventive Verfahren zu entwickeln. Das Prinzip: From bench to bedside and from bedside to bench.

Wissenschaftliche Ziele
    1. Stärkung systemmedizinischer Forschung (Forschungsförderung)
    2. Etablierung translationaler Organisationseinheiten
    gemeinsame klinisch-wissenschaftliche Forschungseinheiten (Clinical Research Unit, CRU)
    3. Auf- und Ausbau von Infrastrukturen und Technologieplattformen
    4. Entwicklung neuer translationaler Karrierewege (Nachwuchsförderung)
    5. Rekrutierung international herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Forschungsthemen

Zu den krankheitsübergreifenden Querschnittsthemen am BIH gehören Immunologie, zelluläre und subzelluläre Prozesse, Degeneration und Regeneration von Zellen, Stoffwechselvorgänge, die Genetik von Krankheiten und die Bedeutung von Geschlechtsunterschieden in Krankheitsverläufen.

Angebote und Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Um eine neue Generation von translational geschultem wissenschaftlichem und klinischem Nachwuchs zu fördern bietet das BIH verschiedene Programme, u. a.:
  • Translationales Postdoktorandenprogramm
  • Translationales Doktoranden-/PhD-Programm
  • Clinicial Scientist-Programm Ärztinnen und Ärzte erhalten während der Facharztausbildung geschützte Forschungszeiten (50 Prozent ihrer Arbeitszeit). Diese wissenschaftliche Tätigkeit wird von der Landesärztekammer als Teil der Facharztausbildung anerkannt.
  • Junior Starting Grants
    Junge Medizinerinnen und Mediziner erhalten eine finanzielle Förderung für geschützte Forschungszeit (20 Prozent) bereits zu Beginn der Facharztausbildung.
  • Nachwuchsgruppen mit der Möglichkeit Doktoranden zu rekrutieren und finanzieren
  • Verschiedene Förderprogramme der Stiftung Charité
Zahlen und Fakten

Das BIH wird seit 2015 gemeinsam vom Bund und vom Land Berlin finanziert (Schlüssel 90:10). Insgesamt stehen bis 2018 rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einer „Privaten Exzellenzinitiative“ unterstützt zudem die Unternehmerin und Stifterin der Stiftung Charité, Johanna Quandt, in den kommenden zehn Jahren den Aufbau des Instituts mit insgesamt bis zu 40 Millionen Euro. Diese Fördermittel werden von der Stiftung Charité verwaltet.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen sind zu finden unter https://www.bihealth.org/en/news/available-positions/

Kontakt
Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health
(BIH)
ALEXANDRA HENSEL

Leitung Kommunikation


Kapelle-Ufer 2
10117 Berlin


Tel. +49 (0)30 450 543019

Fax +49 (0)30 450 7543999



Webseite
www.bihealth.org