Kooperation und Rückkehr
Die große Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten sich bei der Rückkehr nach Deutschland, bei der internationalen und interdisziplinären Kooperation, und bei der Arbeit in Europa unterstützen zu lassen kann bisweilen überwältigend sein. GAIN hilft Ihnen dabei sich zurechtzufinden.

Hier erfahren Sie mehr über diverse "Opportunities": über Rückkehrstipendien, Förderung von Kongressreisen, Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens, Stiftungsprofessuren und vieles mehr, bis hin zur Förderung von wissenschaftlichen Kontakten.
Alexander von Humboldt Stiftung
Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Sie vergibt Forschungsstipendien und Forschungspreise, mit denen Wissenschaftler/innen aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um ein selbst gewähltes Forschungsprojekt mit einem Gastgeber und Kooperationspartner durchzuführen. Wissenschaftler/innen aus Deutschland können mit einem Feodor Lynen-Forschungsstipendium ein Forschungsprojekt als Gast bei weltweit 26.000 Humboldtianern, den Alumni der Stiftung, verwirklichen. Dem Netzwerk der Humboldt-Stiftung gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 130 Ländern an – unter ihnen 44 Nobelpreisträger/innen. Seit 2008 zeichnet die Humboldt-Stiftung jährlich bis zu zehn weltweit führende und im Ausland tätige Forscher/innen aller Disziplinen mit der Alexander von Humboldt-Professur aus. Die Nominierung erfolgt durch deutsche Hochschulen.

Ausgewählte Fördermöglichkeiten für die transatlantische Kooperation und Rückkehr:

Humboldt-Forschungsstipendien
Humboldt-Forschungsstipendien für Postdoktoranden/innen und erfahrene Wissenschaftler/innen aus dem Ausland; offen für deutsche Wissenschaftler/innen, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren im Ausland aufhalten und dort ihren akademischen Lebensmittelpunkt haben.

Sofja Kovalevskaja-Preis
für Spitzennachwuchswissenschaftler/innen aller Disziplinen aus dem Ausland zum Aufbau einer Nachwuchsforschergruppe in Deutschland; offen für deutsche Wissenschaftler/innen, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren im Ausland aufhalten und dort ihren akademischen Lebensmittelpunkt haben; nächste Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2013 nach Ausschreibung im Frühjahr.

Anneliese Maier-Forschungspreis
für Wissenschaftler/innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem Ausland, deren bisherige wissenschaftlichen Leistungen in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind und von deren Forschungskooperation mit Fachkolleg/inn/en in Deutschland ein nachhaltiger Beitrag zur weiteren Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland erwartet wird; die Nominierung erfolgt durch Wissenschaftler/innen in Deutschland Offen für deutsche Wissenschaftler/innen, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren im Ausland aufhalten und dort ihren akademischen Lebensmittelpunkt haben..

Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis
für Spitzennachwuchswissenschaftler/innen aus den USA; offen für deutsche Wissenschaftler/innen und solche anderer Nationalität, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren in den USA aufhalten und dort ihren akademischen Lebensmittelpunkt haben; die Nominierung erfolgt durch leitende Wissenschaftler/innen an den Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft.

Rückkehrstipendien im Rahmen des Feodor Lynen-Stipendiums
Diese Stipendien sind eine Option für Feodor Lynen-Stipendiaten/innen im Ausland. Zur Fortsetzung der Kooperation zwischen Humboldtianern und den Feodor Lynen-Stipendiat/inn/en nach deren Rückkehr in die Heimat kann die Humboldt-Stiftung entsprechende Rückkehrstipendien gewähren.

Nützliche Informationen für Rückkehrer/innen EURAXESS Deutschland

Die Nationale Koordinierungsstelle bei der Alexander von Humboldt-Stiftung – ist eine Informations- und Beratungsstelle für international mobile Forscher/innen, die für eine wissenschaftliche Tätigkeit nach Deutschland kommen oder in ein anderes Land gehen möchten.

Förderdatenbank EURAXESS Deutschland

Aufgenommen sind die Programme zahlreicher großer Förderorganisationen in Deutschland, die pro Jahr in der Regel 10 oder mehr Personen in ihren jeweiligen Programmen fördern.


Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Der DAAD bietet eine Vielzahl von Stipendienprogrammen von "undergraduates" bis Hochschullehrer/in.

Ausgewählte Fördermöglichkeiten für Postdocs:

Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler/innen aus dem Ausland
Dieses Programm wird vorübergehend ausgesetzt. Bewerbungen sind momentan nicht möglich.

Rückkehrstipendium für Geförderte im DAAD Postdoc-Programm
Im zweiten Förderjahr können zur Anknüpfung oder Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte in Deutschland Reisebeihilfen gewährt werden. Zur Erleichterung der beruflichen (Wieder-) Eingliederung und zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Auslandsaufenthalts kann Stipendiaten und Stipendiatinnen, die in keinem Beschäftigungsverhältnis sind oder keine anderweitige Förderung erhalten, nach Rückkehr von einem mindestens einjährigen Stipendium eine maximal sechsmonatige Überbrückungsbeihilfe gewährt werden. Einzelheiten werden auf Anfrage mitgeteilt.

Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (ISAP)
Ziel von ISAP ist die Schaffung institutioneller Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen, in denen Gruppen hoch qualifizierter deutscher und auch ausländischer Studierender einen voll anerkannten Teil ihres Studiums an einer Partnerhochschule absolvieren können. Im Rahmen des Programms können auch Kurzzeitdozenturen von bis zu drei Monaten beantragt werden.

Programm Projektbezogener Personenaustausch (PPP)
Das PPP wird mit den USA und Kanada durchgeführt. Der DAAD fördert die Kooperation zwischen zwei Gruppen deutscher und amerikanischer WissenschaftlerInnen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Eine Förderung im Fachgebiet Sozialwissenschaften ist gleichfalls möglich, sofern es sich um experimentell oder mathematisch ausgerichtete Projekte handelt.

Gastdozenturen
Der DAAD fördert lang- und kurzfristige Lehrtätigkeiten deutscher wissenschaftlicher Lehrkräfte im Ausland und ausländischer WissenschaftlerInnen in Deutschland.

Forschungsaufenthalte
Der DAAD fördert Forschungsaufenthalte bis zu drei Monaten für WissenschaftlerInnen an US- und kanadischen Hochschulen in Deutschland. Es wird vorausgesetzt, dass deutsche Staatsbürger mindestens sechs Jahre Vollzeit an einer US- oder kanadischen Institution gearbeitet haben.

Research Explorer
Der Research Explorer ist das Forschungsverzeichnis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und erschließt über 17.000 Institute an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nach geografischen, fachlichen und strukturellen Kriterien. Alle verzeichneten Institutionen werden mit ihrer Postanschrift und Webadresse in laufend aktualisierter Form präsentiert.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die DFG fördert Forschungsvorhaben in allen Wissenschaftsgebieten. Forschungsförderung bedeutet Unterstützung von Einzelvorhaben und Forschungskooperationen, Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen sowie Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur und wissenschaftlicher Kontakte.

Seit Herbst 2011 hat die DFG ihre verschiedenen Förderprogramme einzelnen Modulen zugeordnet, die nun wie Bausteine individuell kombiniert und angepasst werden können. Wer sich also für ein Programm entschieden hat, kann die verfügbaren Module ganz nach Bedarf zusammenstellen. Ein Modul unterliegt dabei immer den gleichen Randbedingungen, egal ob es in einer Forschergruppe oder für eine Sachbeihilfe beantragt wird.

Sachbeihilfe
Die Sachbeihilfe ermöglicht allen Personen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung themenunabhängig die jederzeitige Durchführung eines einzelnen, thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens. Im Rahmen der Sachbeihilfe können mit dem Modul „Eigene Stelle“ für die Dauer des Projekts die Mittel für die Finanzierung der eigenen Stelle als Projektleiter/in eingeworben werden. Anträge können jederzeit gestellt werden.

Emmy Noether-Programm
Ziel der Förderung ist es, herausragenden Wissenschaftler/innen die Möglichkeit zu geben, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe, verbunden mit qualifikationsspezifischen Lehraufgaben zügig für eine wissenschaftliche Leitungsaufgabe, insbesondere als Hochschullehrer/in zu qualifizieren und herausragende junge Postdocs aus dem Ausland (zurück) zu gewinnen.

Forschergruppen
Eine Forschergruppe ist ein enges Arbeitsbündnis mehrerer herausragender Wissenschaftler/innen, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Das Forschungsvorhaben geht dabei nach seinem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens weit hinaus. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristige - meist auf sechs Jahre - angelegte, enge Kooperation die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen häufig dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren. Hinsichtlich der Qualitätskriterien gelten dieselben Grundsätze wie bei Sachbeihilfen. Es besteht keine Einreichungsfrist, Antragsskizzen können daher jederzeit vorgelegt werden. Entscheidungen über die erstmalige Förderung von Forschergruppen trifft der Senat der DFG vier Mal im Jahr.

Heisenberg-Programm
Das Heisenberg-Programm richtet sich an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die alle Qualifikationen erworben haben, die für den Ruf auf eine Professur vonnöten sind. Die Geförderten sollen die Zeit, bis sie einen Ruf erhalten, nützen, um ihr wissenschaftliches Profil weiter zu schärfen.

Heisenberg-Professur
Bewerber/innen die sich für eine Heisenberg-Professur bewerben, durchlaufen zusätzlich zu der Begutachtung durch die DFG an der aufnehmenden Hochschule ein Berufungsverfahren. Die aufnehmende Hochschule muss die Professorenstelle schaffen und deutlich machen, inwiefern diese eine strukturelle Weiterentwicklung darstellt. Des Weiteren muss nach der fünfjährigen DFG-Förderung die Übernahme in den Etat der Hochschule gewährleistet sein, soweit dies landesrechtlich zulässig ist. Es bestehen keine festen Antragsfristen.

Rückkehrstipendium im Rahmen der DFG-Forschungsstipendien
Um die Wiedereingliederung in das deutsche Wissenschaftssystem zu fördern, gewährt die DFG den von ihr geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten auf zusätzlichen Antrag Rückkehrstipendien. Diese sollen es den Stipendiatinnen und Stipendiaten erleichtern, sich in das deutsche Wissenschaftssystem zu reintegrieren, indem sie beispielsweise ihre Projektergebnisse in Deutschland vorstellen oder sich nach ihrer Rückkehr auf ihre neue wissenschaftliche Tätigkeit vorbereiten. Das Rückkehrstipendium wird auf Antrag als Inlandsstipendium für die Dauer von maximal sechs Monaten gewährt.

Weitere Fördermöglichkeiten
Deutsche Krebshilfe:
Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramm
Mit diesem Programm unterstützt die Deutsche Krebshilfe hochqualifizierte junge Mediziner/innen und Naturwissenschaftler/innen nach der Rückkehr aus dem Ausland beim Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung. Das Programm bietet die Möglichkeit der Finanzierung der eigenen Stelle.

Mildred-Scheel-Professurenprogramm
Im Rahmen dieses Förderinstrumentes können hochqualifizierte Mediziner/innen ('Physician Scientist') und Naturwissenschaftler/innen bei der Deutschen Krebshilfe die Finanzierung einer Stiftungsprofessur beantragen.

EU-Förderung:
European Research Council
Diese Grants sind darauf ausgerichtet, Wissenschaftler/innen die Möglichkeit zur unabhängigen Forschung und zum Aufbau eines eigenen Forscherteams zu geben. Die ERC Starting Grants können für bis zu 5 Jahre beantragt werden und beinhalten eine Förderung von bis zu 300.000 Euro (in Ausnahmefällen bis zu 400.000 Euro) pro Jahr. Antragsberechtigt sind Wissenschaftler/innen jeder Nationalität, die sich zum Zeitpunkt der Ausschreibung im Zeitraum zwischen 2 und 7 Jahren nach Abschluss der Promotion befinden.

Marie Curie Maßnahmen im Überblick

Marie Curie Career Integration Grants
"Career Integration Grants" unterstützen die berufliche (Re-)Integration individueller Forscherinnen und Forscher in eine europäische Forschungseinrichtung. Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte Eingliederung Forschender in die EU-Forschungslandschaft und die Unterstützung der Fortentwicklung ihrer wissenschaftlichen Karriere. Außerdem wird ein Wissenstransfer von der vorherigen Einrichtung der Forschenden an die neue Gasteinrichtung sowie eine langfristige Kooperation zwischen beiden Einrichtungen angestrebt. Die Förderung kann bis zu 25.000 Euro pro Jahr betragen, die als Zuschuss zum Gehalt der Forscherin/des Forschers oder für Forschungs- oder Personalkosten des Projekts verwendet werden können.

Marie Curie International Incoming Fellowships (IIF)
fördern die wissenschaftliche Qualität von Einrichtungen in Europa durch die Zusammenarbeit mit individuellen Forscherinnen und Forschern aus Drittstaaten, mit dem Ziel, längerfristige Kooperationen von beiderseitigem Nutzen zu etablieren. In der Maßnahme können Wissenschaftler/innen aller Nationalitäten gefördert werden, die derzeit in einem außereuropäischen Land in der Forschung tätig sind. Finanziert werden Forschungsaufenthalte in Europa von 12-24 Monaten.

Fraunhofer-Gesellschaft:
Fraunhofer Attract
Das Förderprogramm bietet hervorragenden externen Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Ideen innerhalb eines optimal ausgestatteten Fraunhofer-Instituts marktnah in Richtung Anwendung voranzutreiben. Der Wissenschaftlerin oder dem Wissenschaftler steht über 5 Jahre ein Budget von max. 2,5 Mio. Euro zu Verfügung, um eine eigene Gruppe aufzubauen und zu leiten.

Helmholtz-Gemeinschaft:
Helmholtz-Nachwuchsgruppen
Die Helmholtz-Gemeinschaft bietet den besten WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland mit Einrichtung und Leitung eigener Arbeitsgruppen sehr gute Arbeitsbedingungen in einem forschungsintensiven Umfeld, frühe wissenschaftliche Selbständigkeit sowie eine verlässliche Karriereperspektive, die auf nachgewiesener wissenschaftlicher Leistung beruht (‚Tenure Track’).

Helmholtz-Postdoktoranden-Programm
Das Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Promotion an einer deutschen oder ausländischen Hochschule höchstens ein Jahr zurückliegt. Mit der Förderung sollen die Voraussetzungen für einen guten der Start in die Postdoc-Phase und eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit geschaffen werden. Der Förderzeitraum beträgt bis zu drei Jahre. Zur Förderung der Chancengleichheit werden mindestens 50 % der Stellen an Wissenschaftlerinnen vergeben.

Leibniz-Gemeinschaft:
Unabhängige Nachwuchsgruppen
Zahlreiche Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft richten in Absprache mit ihren Zuwendungsgebern unabhängige Nachwuchsgruppen ein. Nachwuchsgruppenleitungen erhalten dabei für fünf Jahre eine eigenständige Ausstattung (eigene Räumlichkeiten, eigenes Budget, Personalmittel) zur Realisierung ihres Forschungsvorhabens. Ein Mentoring erfolgt in der Regel durch erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (gemeinsam mit benachbarten Universitäten berufene Abteilungsleitungen).

Leibniz-Hochschul-Professuren
Um die Forschung an außeruniversitären Forschungsinstituten mit grundständiger Lehre innerhalb der Universität zu verbinden, hat die Leibniz-Gemeinschaft ein Modell zur Einrichtung gemeinsamer Professuren für Nachwuchswissenschaftler/innen vorgeschlagen. Herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen dabei an eine Universität berufen werden und gleichzeitig in einer Leibniz-Einrichtung forschen.

Die Stärken des Modells liegen zum einen in der zeitlichen Dimension (5 plus 4 Jahre), die dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu einem wichtigen Karrierezeitpunkt eine gleichzeitig verbindliche wie dynamische Perspektive bietet, sowie zum anderen in der verstärkten Einbindung in die akademische Lehre (40 %). Die konkrete, individuelle Ausgestaltung der Professur obliegt der teilnehmenden Universität und dem jeweils beteiligten Leibniz-Institut

Max-Planck-Gesellschaft :
Max-Planck-Forschungsgruppen
Die Max-Planck-Gesellschaft stellt den erfolgreichen Kandidaten fünf Jahre lang die notwendigen Personal-, Sach- und Investitionsmittel zur Verfügung, damit sie ein eigenes Forschungsvorhaben im Rahmen einer selbständigen Nachwuchsgruppe an einem ausgewählten Max-Planck-Institut verwirklichen können.

Minerva-Programm zur Förderung von herausragenden Wissenschaftlerinnen
Mit dem Minerva-Programm zur Förderung hochqualifizierter Wissenschaftlerinnen möchte die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in Führungspositionen in der Wissenschaft erhöhen. Im Rahmen dieses Programms werden 30 Stellen für Wissenschaftlerinnen zur Verfügung gestellt, die sich bereits durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit an einem Max-Planck-Institut hervorgetan haben. Den Forscherinnen wird die Möglichkeit gegeben, für fünf Jahre als Forschungsgruppenleiterin an einem MPI zu arbeiten und Erfahrung in einer Managementposition bzw. für eine Professur zu erlangen. Hierzu schlagen Max-Planck-Institute geeignete Kandidatinnen vor, die auf Basis externer Gutachten zweimal pro Jahr ausgewählt werden.

Eine gesonderte Broschüre mit nützlichen Informationen zu allen Programmen der MPG für Junior Researchers unter dem Motto "Research is Calling" finden Sie hier.

Daimler und Benz Stiftung:
Förderung von Postdoktoranden und Juniorprofessoren
Die Daimler und Benz Stiftung hat ein neues Stipendienprogramm eingerichtet, das sich an junge Wissenschaftler/innen nach der Promotion wendet. Der Abschluss der Promotion darf nicht mehr als drei Jahre zurück liegen. Gerade in dieser Phase werden wesentliche Forschungsleistungen erbracht. Um den Weg in die Wissenschaft zu unterstützen, werden Postdoktorand/inn/en und Juniorprofessor/inn/en in der Frühphase ihrer wissenschaftlichen Arbeit sowie junge Forscher/innen in vergleichbarer Position, wie etwa selbstständige Leiter/innen von Nachwuchsforschergruppen, mit bis zu 20.000 Euro per annum gefördert.

Volkswagen Stiftung:
Lichtenberg-Professur
Mit den Lichtenberg-Professuren fördert die Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in innovativen Lehr- und Forschungsfeldern. Das Angebot richtet sich in erster Linie an herausragende Nachwuchswissenschaftler mit Forschungserfahrung nach der Promotion, die mit ihrer Arbeit in einem innovativen Feld auf sich aufmerksam gemacht haben und nun mit einer Lichtenberg-Professur ihr Gebiet weiter voranbringen möchten.

Opus magnum
Wer herausragende wissenschaftliche Arbeit leisten und ein größeres wissenschaftliches Werk zu einem anspruchsvollen Thema verfassen möchte, kann durch eine „Opus magnum“-Förderung die notwendigen Freiräume über die Finanzierung einer Lehrvertretung erhalten.

Freigeist-Fellowships
Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und die risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre frühe wissenschaftliche Laufbahn mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können. Die Förderdauer beträgt fünf Jahre mit der Option auf eine dreijährige, in Ausnahmefaellen auch fuenfjaehrige Verlängerung. Erster Antragsstichtag ist im Juni 2013.


Bundesland Nordrhein-Westfalen:
Förderung der Rückkehr des wissenschaftlichen Spitzennachwuchses aus dem Ausland
Das "Programm zur Förderung der Rückkehr des hochqualifizierten Forschungsnachwuchses aus dem Ausland" des Landes Nordrhein-Westfalen bietet hervorragenden Nachwuchswissenschaftler/innen im Ausland die Chance, eine selbstständige Nachwuchsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Jeder Gruppe stellt das Land über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 1,25 Millionen Euro zur Verfügung (max. 3 NWG jährlich). Gefördert werden neben der Leiterstelle alle für die Forschungsarbeiten notwendigen Mittel für Personal, Geräte, Verbrauchsmaterial und Reisen.


Gerda-Henkel-Stiftung:
Forschungsstipendien
Forschungsstipendien können unmittelbar von promovierten Wissenschaftler/innen für eine größere Forschungsarbeit (oder im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt) beantragt werden. Den Mittelpunkt der Fördertätigkeit bildet die Unterstützung deutscher und ausländischer Wissenschaftler/innen auf dem Gebiet der historischen Geisteswissenschaften: Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben der Geschichtswissenschaft.


Else Kröner-Fresenius-Stiftung und German Scholars Organization:
Else Kröner-Fresenius-Förderinitiative für medizinische Spitzenforscher aus dem Ausland
Ziel der Förderinitiative ist es, Deutschlands Universitäten bei der Berufung medizinischer Spitzenforscher/innen aus dem Ausland auf W2-/W3-Professuren in Deutschland zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Gewinnung derjenigen Mediziner/innen, die sich im Ausland um die produktive Verbindung von klinischer Tätigkeit und hochrangiger, mechanismenorientierter Forschung verdient gemacht haben. Sie sollen ihr im Ausland erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen als „Brückenbauer“ zwischen Forschung und Klinik an Deutschlands Universitäten einsetzen und damit zum Fortschritt der klinisch orientierten medizinischen Forschung in Deutschland beitragen.


Carl-Zeiss-Stiftung und German Scholars Organization:
Wissenschaftler-Rückkehrprogramm
Das Wissenschaftler-Rückkehrprogramm GSO/CZS unterstützt Universitäten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen dabei, sich im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu behaupten. Gefördert werden Berufungen von exzellenten deutschen Wissenschaftler/innen in den sogenannten MINT-Fächern und der BWL, die zum Zeitpunkt der Berufung im Ausland tätig sind.
Je Professur stehen Fördermittel von durchschnittlich 100.000 Euro zur Verfügung. Entscheidend ist dabei, dass die Mittel von der Universität flexibel beantragt werden können, um den Bedürfnissen der jeweiligen Kandidat/inn/en zu entsprechen und ihnen ein konkurrenzfähiges Berufungsangebot vorlegen zu können.


Dr. Wilhelmy-GSO-Reisekostenprogramm:
Reisenkostenprogramm für MINT Fächer
Mit dem neuen "Dr. Wilhelmy-GSO-Reisekostenprogramm" für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland möchten die Dr. Wilhelmy-Stiftung und die German Scholars Organization (GSO) die Willkommenskultur in Deutschland verbessern und einen Beitrag zur weiteren Internationalisierung der deutschen Forschung leisten. Das Programm richtet sich an Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland, die deutsche Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland rekrutieren möchten. Reisekosten zu Bewerbungsgesprächen können aus Programmmitteln bis zu einer Höhe von 2.000 Euro erstattet werden. Das Programm ist dabei auf die sogenannten MINT-Fächer beschränkt. Anträge werden ab sofort von der GSO entgegengenommen.